Das Facebook Durcheinander mit der neuen Optik

Geschrieben von admin am 08 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Anscheinend basteln die Macher von Facebook gerade an einem neuen Aussehen. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die optischen Änderungen offenbar bisher lediglich bei einem Teil der Nutzer eingeführt wurden. Dies habe ich heute eigentlich nur durch Zufall bemerkt, als ich Howie über ICQ fragte, ob bei ihm der "News Feed" seit einigen Tagen auch nicht mehr richtig funktioniert und ständig andere, alte oder sogar gar keine Neuigkeiten anzeigt. Ich vermutete dabei, dass es was mit dem neuen Erscheinungsbild zu tun hat, woraufhin er fragte, was ich wohl mit "neuem Erscheinungsbild" meine. Wir tauschten Screenshots aus und siehe da, ohne dass wir irgendwas dafür getan hätten, haben wir ein unterschiedliches Facebook-Aussehen. Bei ihm sieht alles aus wie immer, bei mir erschien am Wochenende plötzlich der neue Look.

Ob neu auch gut heißt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen und vielleicht werde ich dazu auch noch ein paar Worte verlieren. Solange der News Feed aber weder beim bisherigen Facebook noch bei der gepimpten Version funktioniert, macht's leider gar keinen richtigen Spaß.

Und Howie: Ich habe die neue Optik NICHT, weil ich in einer "JOIN THIS GROUP AND GET THE NEW FACEBOOK FIRST !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" Gruppe bin! Meine ICQ-Blume hat sich zudem weder jemals in ein Marihuana Blatt verwandelt, noch hat mir damals Bill Gates je 100 Dollar für jeden Freund überwiesen, an den ich diese verdammte E-Mail weiter geschickt habe. Dir etwa, Tagona A.???? :-)

Alt:
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Neu:
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*Gähn* BASE: UMTS-Netz mal wieder gestört

Geschrieben von admin am 08 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

...eigentlich kaum einen Beitrag wert, denn es kommt ja immer wieder mal vor, dass das BASE (E-Plus)-Netz gestört ist. Wie so oft (siehe die älteren BASE-Ausfall Blogbeiträge hier, hier, hier und hier) äußert sich dies in einer vollen Empfangsanzeige auf dem Endgerät, aber tatsächlich kommen weder Telefonate noch SMS durch, man ist schlichtweg nicht erreichbar. Internet via UMTS ist auch nicht verfügbar. Abhilfe schafft nur, das Handy zumindest vorübergehend auf GPRS / 2G / GSM (je nach Modell) umzustellen.

Dies ist aktuell (08. Februar 2010,  mindestens seit 11:30 Uhr) zumindest im Großraum Frankfurt der Fall. Langsam frage ich mich ernsthaft, warum ich BASE immer noch die Stange halte. Ätzend langsames mobiles Internet (überhaupt kein Vergleich zu T-Mobile oder Vodafone) und für uns Altkunden überhaupt nicht mehr zeitgemäße Tarifpreise.

BASE - spätestens im Jahr 2012 heißt es für mich: Ciao. Sofern ich weiterhin des öfteren ohne meine Kenntnis unerreichbar bin, definitiv auch schon früher - schließlich wird der Vertrag nicht erfüllt und ich bin auch irgendwo auf eine permanente Erreichbarkeit angewiesen.

Ganz einfaches Fazit: Ist man auf eine permanente Erreichbarkeit mit schnellem Internet angewiesen, wie das im Jahr 2010 üblich sein sollte und von anderen Anbietern auch gehandhabt wird, sollte man um BASE eine großen Bogen machen. Meine Meinung!

Schon wieder ein Wochenende wie im Flug vergangen…

Geschrieben von admin am 08 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

...und schön war's wieder! Am Freitag Abend dann wie bereits angekündigt die Woche in der tollen Chalet Multilounge ausklingen lassen, Tagona und Steffie kamen noch dazu und es war echt witzig. Und auch etwas feucht-fröhlich, habe die paar Meter nach Hause gegen zwei Uhr nachts aber einwandfrei mit Sandy gemeistert. :-)

Der Samstag war dann ein schöner Rumhäng-Tag auf dem Sofa mit seichter TV-Kost, spätem Frühstück und Schokolade. Am Abend sind wir dann mal ins Coa im MyZeil (Samstag Abend bis 22 Uhr geöffnet), war in Ordnung und dank Barometer-Gutschein gab's ein Gericht kostenlos. Danach gab's den ersten Cocktail des Abends mit Sandra, Tagona, Aldona und Howie im Diamonds+Pearls - auch durchaus ganz lecker. Ursprünglich suchten wir die Bar auf, weil Tagona eine Location für Ihren Geburtstag im März sucht, aber dort war's doch etwas verraucht (Raucherbar). Ich wollte dann unbedingt mal ins Urban Kitchen nahe der Börse, wo wir dann eine echt schöne Location vorfanden, die für eine Geburtstagsfeier an einem Samstag Abend nahezu ideal erscheint: Restaurant, schicke Bar und Club unter einem Dach. Wenn Nizar dann noch aufhört, ständig mit meiner Begleitung rumzuflirten (Spaß, schon klar!! :-) ), dann wird's was werden im März. Dann verzeihen wir ihm auch, dass das Urban am Wochenende "aus organisatorischen Gründen" keine Barometer und Journal Gutscheine annimmt!!!

Ein wirklich lustiger Abend mit einem auf dem Rückweg sinnlosen Gang durch den Hauptbahnhof. Zur Info: Der Südausgang ist in der Nacht geschlossen!!!!

Gestern dann nach einem Bagel-Frühstück in der City (50% billiger dank Baro-Gutschein) ein Wellness-Tag in der Rhein-Main-Therme, wie erwartet an einem Sonntag natürlich total überlastet und wer auf enges, gemeinschaftliches Schwitzen mit lauter hübschen, nackten Menschen steht, ist hier am Wochenende gut aufgehoben. Hat aber trotzdem gut getan und auch Spaß gemacht. Wieder durch einen Barometer-Gutschein 22 Euro gespart (=ein Eintritt), womit sich der Kauf des Heftchens (50 Eur0) durch dieses eine Wochenende (inkl. 10% Rabatt bei Douglas) bereits gelohnt haben dürfte. Bin gespannt auf die Taunus-Therme, die deutlich schöner sein soll und zu einem etwas höheren Eintrittspreis auch mehr bietet (Solarium, Kino..). Dann aber bitte unter der Woche!!! :-)

Jetzt ist's leider schon wieder Montag Morgen, ich war schon mit Sandy am Main unterwegs, trinke gerade meinen leckeren Cappuccino, schreibe diesen Beitrag und pack's dann gleich mal ins Büro.

Die Bilder des Wochenendes:

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Neue Optik im Blog. Schönes Wochenende!

Geschrieben von admin am 05 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Heute habe ich in einer freien Minute noch schnell ein neues Blog-Template installiert, da ich mit der alten Optik nie wirklich glücklich war. Angenehm beim neuen Design ist die leichte Austauschbarkeit der oberen Grafik, das heißt ich werde in Zukunft des öfteren mal mit einem neuen Header erfrischen.

Ich hoffe es gefällt und wünsche ein schönes Wochenende! Ich läute eben dieses gleich erstmal im Chalet, der besten Bar Frankfurts, ein! :-)

Testfotos mit dem Sony Ericsson Satio

Geschrieben von admin am 05 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Wie jeden Morgen war ich heute mit Sandy am Main unterwegs. In Frankfurt ist derzeit absolutes Tauwetter, fast der ganze Schnee ist getaut. Und, wie im deutschen Winter üblich, ist es am Himmel heute einheitsgrau.

Dennoch habe ich einige Testfotos mit dem Satio gemacht und bin nach wie vor der Meinung, dass es für eine Handy-Kamera sehr brauchbare Bilder geworden sind.

Selbstverständlich sind die Fotos alle automatisch mit GPS-Koordinaten versehen (funktioniert beim Satio sehr gut), in meiner Picasa-Galerie kann man auf einer Karte sehen, wo sie gemacht wurden (die neueren Fotos sind unten).

Die frisch geduschte Sandy:
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Das frisch geduschte, aber nicht rasierte Herrchen:
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Test der Panorama-Funktion:
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Westhafen Tower, ebenfalls mit der Panorama-Funktion. Sonst hätte ich deutlich weiter weg gehen müssen :-)
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Blick vom Balkon:
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Bereits gestern Abend gemacht (Tauglichkeit bei Dunkelheit ist auch ok):
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Fazit: Absolut brauchbare Kamera.

Sipgate / VOIP auf dem Sony Ericsson Satio: Mission impossible

Geschrieben von admin am 04 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Gestern habe ich einen erheblichen Teil des Abends damit verbracht, Voice-over-IP (VOIP) auf dem neuen Sony Ericsson Satio zum Laufen zu kriegen - und zwar über Sipgate, da wir dort einen größeren Anschluss besitzen. Kurzes und knappes Fazit: Es ist derzeit nicht (vernünftig) möglich!

In den Tiefen der Einstellungen des auf Symbian (Symbian wird HEUTE offenbar von Nokia Open Source erklärt - wie spannend) basierenden Smartphones findet sich zwar die Möglichkeit, einen SIP-Account zu konfigurieren, was nach Eingabe der Sipgate Daten auch eine Verbindung dorthin herstellt, allerdings ist diese mangels einer integrierten Applikation nicht nutzbar. Offenbar haben die Mobilfunkanbieter da die Hand mit im Spiel, die natürlich so gut es geht vermeiden wollen, dass man viel günstiger Gespräche über das Internet führt (sei es an einem WLAN-Hotspot im Ausland oder eben über UMTS, letzteres ist in den AGB aller Anbieter ohnehin "verboten"). Für mich wäre dies zumindest innerhalb Deutschlands auf Grund quasi sämtlicher BASE Flatrates in alle Netze zum raus telefonieren ohnehin ohne Nutzen. Im Ausland ist es aber vorteilhaft - zum Beispiel in New York an einem WLAN-Hotspot mit dem Handy über Sipgate umsonst ins Festnetz oder günstig in den Mobilfunk telefonieren bzw. unter der normalen deutschen Festnetznummer ohne zusätzliche Kosten erreicht werden können. Tolle moderne Welt!

Mangels einer vollintegrierten Lösung auf dem Satio (so wie ich das noch vom Nokia N95 kannte) brachte mich die Suche über Google und Co. zu zwei Programmen:

Fring:

Fring bringt zahlreiche Möglichkeiten mit sich, unter anderem sind Facebook, MSN, ICQ und Skype mit der Applikation nutzbar. Auch einen Punkt "SIP" gibt es. Hier wird man lediglich nach Server, Anmeldename und Passwort gefragt, also viel weniger Optionen, als man das sonst von einer SIP / Sipgate Konfiguration kennt. Die Daten laufen dann vermutlich über den Fring-Server, der den eigentlichen Connect herstellt, was auch für das amerikanisch klingende Freizeichen spricht. Es ist tatsächlich möglich (aber umständlich), mit Fring über Sipgate Gespräche zu tätigen und angerufen zu werden. Allerdings hatte mein Gegenüber jedes mal ein nerviges und extremes Echo der eigenen Stimme im Hörer, was diese Applikation damit fast nutzlos macht. Es scheint auch keine weiteren Einstellmöglichkeiten zu geben, die dies irgendwie verhindern würden. -> Fring ist damit höchstens eine Notlösung.

Nimbuzz:

Erst war ich voller Hoffnung, als ich in Foren las, dass Sipgate offiziell unterstützt wird und das Programm wohl sogar auf der Sipgate-Seite downloadbar ist. Die Foreneinträge, die nur bis Anfang 2009 reichten und die Unauffindbarkeit des Programms oder Hinweise darüber auf der Sipgate Homepage ließen mich aber schnell wieder skeptisch werden. Und so war es dann auch. Die Applikation, die das Satio (wie auch Fring) offiziell unterstützt, ließ sich zwar problemlos installieren, von einer Möglichkeit, Sipgate oder einen SIP-Account zu  konfigurieren, aber keine Spur. Nur voreingestellte Dienste lassen sich nutzen, wieder die üblichen verdächtigen wie Skype, MSN oder Yahoo. Auch einige andere, ausländische SIP / VOIP-Anbieter finden sich in der Liste. Aber wie gesagt, keine Option, einen Anbieter manuell hinzuzufügen. Daher flog das Programm auch so schnell wieder vom Satio, wie es drauf gekommen war - ohne zu wissen, warum die Sipgate-Unterstützung, die es definitiv mal gab, wieder rausgeflogen ist und man sich auf der Sipgate-Seite dazu auschweigt. Wahrscheinlich Rechtsstreitigkeiten oder whatever.

Schlussendlich gibt es also momentan, Stand Februar 2010, keine Möglichkeit (vom schlecht funktionierenden Fring einmal abgesehen), Sipgate mit dem Satio zu nutzen. Zumindest keine Applikation, die das Satio unterstützt. Der nächste Schritt wäre also eine Suche nach einem anderen auf Symbian OS lauffähigen Programm, wobei da die nicht-Unterstützung des Satio mit dem Touchscreen zum Problem werden könnte. Oder Skype, was von den o.g. Programmen nativ unterstützt wird - nachdem ich Skype aber mal Geld in den Rachen geworfen habe für eine Festnetznummer, die ich nie erhalten habe, lasse ich da ganz sicher die Finger davon.

Schade!

Sony Ericsson Satio, RoadSync und Google Mail

Geschrieben von admin am 03 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Nachdem ich seit einigen Tagen Zugriffe auf diesen Artikel feststelle, die nach Satio, Googlemail und Roadsync suchen, hier noch mal ein eigener Artikel für die Einstellungen, die benötigt werden, um einen Push-Mail Dienst á la BlackBerry auf dem Sony Ericsson Satio zu einzurichten.

Ich habe festgestellt, dass die integrierte E-Mailfunktion des Satio, die wahlweise IMAP oder POP3 benutzt, relativ unzuverlässig funktioniert. Das heißt, ist eine Verbindung einmal abgebrochen, dauert es lange Zeit, bis sie wiederhergestellt ist, oder aber eine Verbindung kommt dann überhaupt nicht mehr zu Stande. Dabei spielt es auch keine Rolle, welche Einstellungen genau man setzt. Ist eine Verbindung einmal weg, scheint es irrelevant zu sein, was man bei Automatischer Download eingestellt hat bzw. welche Abrufintervalle gesetzt wurden. -> Nutzlos für den direkten, zeitnahen E-Mailempfang.

Also schaute ich mir das beim Satio mitgelieferte RoadSync genauer an. Dies ist lediglich mit einem Microsoft Exchange Server nutzbar - eine Verwaltung der eigenen Mailbox mit einem Exchange Server bieten allerdings nur wenige Provider kostenlos oder kostengünstig an. Die Lösung, um E-Mails aus der nicht-Exchange Mailbox auf das Satio kostenlos, zuverlässig und schnell gepusht zu bekommen, lautet Google Mail.

Sofern noch nicht vorhanden, ist also bei Google Mail ein kostenfreies Konto zu erstellen. Hier gibt es dann recht viele Einstellmöglichkeiten. Kurz und knapp gesagt, ist es für die Nutzung mit RoadSync aber völlig egal, was eingestellt wird. Es ist nicht notwendig, den Zugriff per POP3 oder IMAP freizuschalten, auch das Setzen einer alternativen Absenderadresse wird später bei einem E-Mailversand via Satio und RoadSync nicht beachtet (bei der Nutzung der Webmail-Oberfläche von Google Mail funktioniert dies allerdings ganz hervorragend).

Ist das Konto erstellt, ist RoadSync auf dem Satio entsprechend zu konfigurieren. Die bei mir auf dem Satio installierte Version  ist zum jetzigen Zeitpunkt die aktuelle, kostenfreie Version und mit Google Mail funktionsfähig. Diese Einstellungen werden benötigt:

Benutzername: emailadresse@googlemail.com (Nutzer von einer @gmail.com Adresse verwenden diese entsprechend)
Kennwort: Klar, das Google  Mail-Kennwort, welches man auch benutzt, um sich via Browser einzuloggen
Servername: m.google.com
Domäne: GOOGLE
Mit SSL: Ja

Die Online-Zeit sollte in den Satio Einstellungen (Menü "Einstellungen" > "Konnektivität" > "Admin.-einstellungen" > "Datenübertragung") auf unbegrenzt gestellt werden.

Soweit ich das in Erinnerung habe, wird man bei der erstmaligen Nutzung nach der eigenen E-Mailadresse gefragt. Setzt man hier etwas anderes als die @googlemail-Adresse, wird dies leider beim Versand ignoriert. Bei der Version 5, die ich ebenfalls getestet habe, und die für Satio-Nutzer um die 10 Euro kostet, wird man immer auch nach Absender-Namen und Adresse gefragt, aber auch das wird beim Versand nicht beachtet. Die Version 5 bietet, soweit ich das erkennen kann, keine großartigen Vorteile. Man kann wohl eine Abwesenheitsnotiz erstellen, aber das ist meines Erachtens nicht wirklich notwendig. Das Geld kann man sich sparen, die Version 4 funktioniert hervorragend.

Wir wollten ja unsere eigenen E-Mails von unserer vorhandenen E-Mailadresse, die bei einem anderen Provider liegt, gepusht haben. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, wobei beide den selben Effekt haben, außer dass es bei der Einen länger dauert, bis eine Mail gepusht wird. Am besten ist es, man konfiguriert beim vorhandenen Provider eine Weiterleitung, oder, noch besser wenn man das eigene Konto beispielsweise noch per IMAP oder POP mit einem E-Mailprogramm abfragt, eine Kopie-Weiterleitung. Das heißt, eine eingehende E-Mail wird an die Googlemail-Adresse weitergeleitet UND in das eigene Postfach zugestellt. Ist die eingegangene und weitergeleitete E-Mail bei Google Mail eingangen, was nicht länger als ein paar Sekunden dauern sollte, wird sie auch schon auf das Satio gepusht - ebenfalls in Sekunden.

Die zweite Möglichkeit ist die Nutzung der Googlemail POP-Download Einstellung. Hier greift Google Mail in bestimmten Zeitintervallen per POP auf das eigene Konto zu, um die neu eingegangen E-Mails zu holen (und anschließend zu pushen). Ich habe aber festgestellt, dass Googlemail dies in unterschiedlichen Zeitintervallen, die zwischen einer und 30 Minuten liegen, macht. Es kann also bis zu 30 Minuten dauern, bis man so eine neue E-Mail aus der eigenen Mailbox aufs Handy erhält. -> Nicht der Sinn eines Push-Mail Dienstes.

Et voilà, fertig ist der Push-Mail Dienst, der dem der BlackBerrys zumindest annähernd gleich kommt. Annähernd deshalb, weil es doch im direkten Vergleich einige Nachteile gibt:

- Wenn man Google Mail nicht als eigentliche E-Mailadresse nutzt, sondern sich E-Mails von einer anderen Adresse zwecks der Push-Möglichkeit weiterleiten lässt, hat man asynchrone Mailboxen. Mails, die auf dem Satio gelöscht werden, verschwinden zwar in der Googlemailbox, nicht aber in der eigentlichen Mailbox bei einem anderen Provider. Ggf. plant Google eine Umstellung auf eine IMAP-Synchronisierung einer vorhandenen Mailbox, dies würde diese Problematik eventuell lösen.

- Erhöhte Ausfallmöglichkeit durch die Weiterleitung. Da eingehende E-Mails zunächst zu Google Mail weiter geleitet werden müssen, besteht natürlich die Gefahr, dass es hier zu einem Problem kommt. Sei es eine Überlastung bei Google, sei es dadurch, dass der eigene E-Mailserver warum auch immer geblacklistet ist und seine E-Mails aus diesem oder einem anderen Grund nicht an Google herausbekommt. Hier wäre IMAP wieder eine Lösung.

- Das meiner Meinung nach größte Manko ist, dass man die eigene E-Mailadresse (die NICHT-Googlemailadresse) nicht als Absender setzen kann. E-Mails, die über das Satio, RoadSync und Googlemail gesendet werden, haben immer die Google Mail-Adresse als Absender, egal was man bei RoadSync oder Google Mail konfiguriert.

Die Vorteile überwiegen jedoch, sehr nützlich finde ich, dass wenn man neben Google Mail auch die Google Kalender Funktion nutzt, die Kalenderdaten mit RoadSync ebenfalls importiert werden (ohne weitere Einstellungen), genauso wie die dort hinterlegten Adressen und Kontakte. Für Linux Nutzer kommt das endlich einigermaßen Microsoft Outlook gleich, wenn man zum Beispiel Mozilla Lightning mit Thunderbird 3 nutzt (und die Google Kalender Erweiterung installiert). An allen Endgeräten hat man so den selben Stand.

Mittels Google Sync auf dem BlackBerry konnte ich dort so mein Adressbuch zu Google Kalender exportieren und mit RoadSync wieder in das Satio importieren, was schlussendlich seeehr viel Arbeit erspart hat.

Wie immer wünsche ich viel Erfolg! :-)

RTL 2, der Mockumentary Sender

Geschrieben von admin am 03 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Darf ich vorstellen: Chris, 42, "strapaziert seine Gummipuppen":

Gummipuppen spielen in meinem Leben eine zentrale Rolle, meine Freundin ist 'ne Gummipuppe. Sie hat einen angenehmen Geruch, ist weich und wird warm, wenn ich sie anfasse.

Nur schwer zu toppen durch Annina, 29, "ihre prallen Reize springen sofort ins Auge":

Ich bin zur Zeit Single und habe nicht immer einen Mann zur Verfügung. Bei meinen kleinen Freunden, den Vibratoren, fehlt mir das, was mir ein Mann geben kann. Aber das ist mir egal. Ich will immer.

Ich habe ja nichts grundsätzliches gegen Leute, die gewisse Vorlieben haben, aber die Art und Weise, wie RTL 2 das heute Abend in Exclusiv - die Reportage zur Schau gestellt hat, war schon unfassbar billig. Vor allem war es zu billig, um ernst genommen zu werden, wozu auch der Sprecher mit seinen offenbar ironisch gemeinten Kommentaren sein Übriges getan hat (die ich hier gar nicht erläutern kann, so niveaulos war das). Das war weder eine Doku-Soap, noch eine Pseudo-Doku, das MUSS eine Mockumentary gewesen sein! Und dafür war es hervorragend gemacht!! :-)

Eine Mockumentary kann außerdem das Ziel haben, ein stärkeres Medienbewusstsein zu schaffen und Zuschauer dazu zu bringen, Medien zu hinterfragen und nicht alles zu glauben, was täglich im Fernsehen zu sehen ist.

Ramona, die als letzten Ausweg, ihre Beziehung zu retten, einen Swingerclub sieht, habe ich mir dann nicht mehr angetan...Ohmann!

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Chris sitzt mit seiner Freundin schmusend auf einer Parkbank

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Chris zeigt uns seine Freundinnen

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Annina plaudert, gemütlich auf dem Bett räkelnd, aus ihrem Leben

Chaos in Hessen

Geschrieben von admin am 02 Feb 2010 | Kategorie: Allgemeines

Anfang Januar wurde ja der wettertechnische Weltuntergang angesagt. Wie wir wissen, kam es damals überhaupt nicht schlimm, wir sind sogar an besagtem Wochenende problemlos mit dem Auto nach München durchgekommen.

Ein paar Wochen später schaut es ganz anders aus. Chaos, nicht nur auf Grund des Wetters. Und das war in diesem Umfang nicht wirklich breit und ausufernd voraus gesagt. Meldungen wie diese gehen derzeit durch's Radio und andere lokale Medien:

"Busverkehr auf Grund von Schnee und Eis in vielen Landkreisen heute und morgen eingestellt"

"In vielen Landkreisen in Hessen fällt am Mittwoch die Schule aus"

"In ALLEN Schulen des Lahn-Dill-Kreises, des Hochtaunuskreises und des Kreises Limburg-Weilburg (sowie vielen weiteren Landkreisen und Städten) fällt morgen und am Donnerstag die Schule aus"

"Der Feldberg (Taunus) ist komplett gesperrt, keine Zufahrt möglich"

"Einige Landesstraßen im Hochtaunuskreis sind wegen Schnee und Glatteis komplett gesperrt"

"In Frankfurt extreme Glatteisgefahr"

Chaotisch ist es aber auch deshalb, weil zum Wetter, den teilweisen Schneemassen und dem Glatteis Streiks im Nahverkehr (Busfahrer!) in vielen Städten und Kreisen kommen.

Und wie ich eben bei Facebook gelesen habe, ist offenbar ein Teil der Bad Sodener Innenstadt wegen eines Brandes gesperrt, der Dachstuhl des Tulpenbaums steht wohl in Flammen. Ich erinnere mich noch an meine Kindheit, da war ich mit meinen Eltern das eine oder andere mal dort. Feuer Chaos in Bad Soden - Chaos in ganz Hessen! Dieses mal aber richtig!

Die Brasilianer haben zugeschlagen

Geschrieben von admin am 02 Feb 2010 | Kategorie: Linux

Die automatische Serverüberwachung bei PS-Webhosting hat heute Vormittag den Stopp des E-Mailversandes von sogenannten Formular-Mails gemeldet, auf Grund sehr vieler Einlieferungen in kurzer Zeit - ein Indiz für Spam über eine gehackte Kundenseite.

Ein Login auf unserem Mailrelay-Server, auf dem seit Urzeiten noch qmail läuft, offenbart das Ausmaß der Spamattacke:

turbocalculon:/home/ls# qmailctl stat
/service/qmail-send: down 677 seconds, normally up
/service/qmail-send/log: up (pid 2351) 10362937 seconds
/service/qmail-smtpd: down 77 seconds, normally up
/service/qmail-smtpd/log: up (pid 2349) 10362937 seconds
messages in queue: 212969
messages in queue but not yet preprocessed: 7813

Über zweihunderttausend E-Mails wurden in kurzer Zeit eingeliefert. Beim Betrachten einer dieser Mails in der Queue konnte man schnell den Verursacher ausfindig machen; das von uns auf den Webhosting-Servern eingesetzte Programm nullmailer, welches die durch Kontaktformulare, Gästebücher und Onlineshop-Bestellbestätigungen generierten E-Mails an das o.g. Mailrelay weiterleitet, schreibt die User-ID jeder E-Mail in den Header:

Received: (qmail 18107 invoked from network); 2 Feb 2010 12:13:44 -0000
Received: from unknown (HELO turbolrrr.planet-school.de.planet-school.de) (194.116.187.71)
by 0 with SMTP; 2 Feb 2010 12:13:44 -0000
Received: (nullmailer pid 12051 invoked by uid 1411);
Tue, 02 Feb 2010 02:51:53 -0000
To: pmriosaude@slavenet.com.br
Subject: Segurana On-line: Seu dispositivo de segurana expirou.
MIME-Version: 1.0
Content-type: text/html; charset=iso-8859-1
From: Ita Bankline <clientes.bankline@online.com.br>
Date: Tue, 02 Feb 2010 03:51:53 +0100
Message-Id: <1265079113.076354.12050.nullmailer@turbolrrr.planet-school.de.planet-school.de>

Durch die genannte User-ID 1411 kann man anhand der /etc/passwd Datei des ebenfalls genannten Webservers den Kunden ermitteln. In diesem Fall war (wie so oft) eine veraltete Installation des Content-Management-Systems Joomla für den Spamversand verantwortlich. Die "Hacker", hier offenbar aus Brasilien, suchen gezielt über Google nach Joomla-Installationen und versuchen durch Ausnutzung bekannter Sicherheitslücken Code einzuschleusen, um damit dann Spam/Phishing-Mails im großen Rahmen zu versenden. Warum nutzen die Spammer keine eigenen Server? Diese sind in der Regel sehr schnell geblacklistet und damit für die allermeisten Mailserver nicht mehr vertrauenswürdig. Man ist daher immer auf der Suche nach "sauberen" Maschinen.

Das Problem war schnell gelöst, mittels qmail-remove sucht man nach einem eindeutigen Begriff, der in jeder der Spammails vorkommt (und in keiner normalen E-Mail, die sich ebenfalls in der Queue befindet, vorkommen sollte!):

qmail-remove -p "expirou" -d

Vorher qmail anhalten (qmailctl stop).

Vorher wurde noch der nullmailer auf dem Webhosting-Server angehalten (/etc/init.d/nullmailer stop) und die Queue in /var/spool/nullmailer/queue ebenfalls bereinigt (durch einfaches löschen der Maildateien mit der User-ID des Kunden).

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