Normalerweise sollten die Werte für den schnellen Zugriffsmodus auf IDE-Festplatten unter Linux automatisch gesetzt sein. Manchmal aber fliegen diese auch raus und der Server oder PC wird spürbar langsam. Mit dem Tool hdparm kann man eine IDE-Platte im laufenden Betrieb optimieren.

Erstmal fragen wir die aktuellen Werte ab:

 
turbomorbo:~# hdparm /dev/hdc
 
/dev/hdc:
 multcount    =  0 (off)
 IO_support   =  0 (default 16-bit)
 unmaskirq    =  0 (off)
 using_dma    =  1 (on)
 keepsettings =  0 (off)
 readonly     =  0 (off)
 readahead    = 256 (on)
 geometry     = 65535/16/63, sectors = 120103200, start = 0

unmaskirq und multcount auf off und IO_support nur 16 Bit suggeriert uns hier schon, dass etwas nicht stimmt. Dies lässt sich auf jeden Fall optimieren:

hdparm -d1 -u1 -c1 -m16 /dev/hdc

Als Ergebnis erhalten wir:

 
turbomorbo:~# hdparm /dev/hdc
 
/dev/hdc:
 multcount    = 16 (on)
 IO_support   =  1 (32-bit)
 unmaskirq    =  1 (on)
 using_dma    =  1 (on)
 keepsettings =  0 (off)
 readonly     =  0 (off)
 readahead    = 256 (on)
 geometry     = 65535/16/63, sectors = 120103200, start = 0

Erst gestern konnten wir damit den Blog und die Gallery2 meines Freundes Ian, der seine Seiten auf einem relativ alten System hostet, deutlich beschleunigen.

Viel Erfolg!