Leslie Schnee – Blog

Frankfurt und Umgebung

Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie Februar, 2009 erstellt wurden

An hohe Handyrechnungen bin ich ja gewöhnt. Ich bin zwar schon seit Jahren bei BASE, habe es aber noch nie annähernd geschafft, in der Nähe der viel umworbenen 25 Euro Grundgebühr zu bleiben. Da ich viel in Fremdnetze telefoniere, habe ich den normalen Tarif Mitte Januar umgestellt auf BASE 5. Hier telefoniert man kostenlos in alle Handynetze und das Festnetz. Ganz klar habe ich in meiner E-Mail zur Umstellung darauf hingewiesen, dass ich die UMTS/Internet-Flatrate für 25 Euro zusätzlich behalten möchte:

Ich möchte in den Tarif Base 5 mit 100 Frei-SMS wechseln und weiterhin die bereits vorhandene UMTS-Flatrate nutzen. Da ich als Bestandskunde auf Ihrer Website nicht ersehen kann, was mich dies kostet, frage ich nach dem aktuellen Preis, auch gerne mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung und Umstellung auf Online-Rechnung, an.

Da keine Bestätigung erfolgte, habe ich mich einige Tage später telefonisch nach der Umstellung erkundigt und erhielt die Mitteilung, dass diese bereits wie gewünscht erfolgt sei. Nunja, und siehe da.. die UMTS-Flatrate ist natürlich mit der Umstellung weggefallen und entsprechend hoch ist die Rechnung, da ich sehr häufig mit oder über das Handy ins Internet gehe.

Habe dann vorhin entsprechend an der Hotline reklamiert und warte nun auf den entsprechenden Rückruf. An dieser Stelle aber noch schnell ein Lob an die BASE exklusiv Hotline, die ich jederzeit kostenlos ohne lange Wartezeit erreiche und die durchaus kompetent und kulant weiterhelfen kann.

Warten wir's ab!

170220091110

Update: Wie nicht anders erwartet, wird die Differenz erstattet. Danke BASE!

Heute Nacht haben wir einen Webserver mit einigen hundert Kunden auf ein neues, leistungsstärkeres System umgezogen. Der neue Server wurde hierfür komplett neu aufgesetzt und die Kundendaten anschließend kopiert.

Wie meistens haben wir vergessen, in der Apache-Konfiguration die automatische Fehlerkorrektur zu aktivieren. So hat es heute morgen nicht lange gedauert, bis die ersten Kunden anriefen und uns darauf aufmerksam machten, dass ihre Website nicht mehr richtig funktioniert und beispielsweise nicht alle Bilder geladen werden. Natürlich wurden sämtliche Daten vom alten Server übernommen und waren schon vorhanden; viele Kunden (auch wir selbst!) nehmen es aber bei der Programmierung des Internetauftritts nicht ganz so genau und so wird aus einem auf dem Server liegenden "Bild.gif" im Quelltext der Website schnell mal ein "bild.GIF" oder aus "foto.jpg" wird "fodo.jpg". Windows, mit welchem die meisten Kunden arbeiten, nimmt das nicht so genau, ganz im Gegensatz zu Linux und dem Apache in der Standardkonfiguration. Daher findet sich auf fast allen unserer Server folgende Zeile in der httpd.conf oder options.conf des Apache-Webservers:

CheckSpelling On

Das spart uns eine Menge Arbeit, auch wenn ich gelegentlich denke, dass es vielleicht sinnvoll wäre, die Kunden zum korrekten Arbeiten zu erziehen :-) Aber das ist jetzt wohl zu spät..

Manchmal mag der Apache-Webserver auf unseren Servern nicht mehr starten. Besser noch, ein

apachectl start

ergibt keine Fehlermeldung und tut so, als würde der Apache gestartet. Ein ps auxfw ergibt aber schnell, dass er nicht wirklich läuft. Hier hilft unter Umständen ein Blick in das Error-Log des Webservers. Findet sich hier folgende Zeile:

[crit] (28)No space left on device: mod_rewrite: could not create rewrite_log_lock Configuration Failed

suggeriert dies zwar, dass es irgendwo ein Speicherplatz-Problem gibt, was aber in der Regel nicht vorliegt (df -h). Folgender Befehl schafft hier Abhilfe:

ipcs -s | grep www-data | perl -e 'while (<STDIN>) { @a=split(/\s+/); print `ipcrm sem $a[1]`}'

Anstelle von www-data ist der Benutzer anzugeben, unter dem der Webserver läuft. Dies kann zum Beispiel auch nobody oder apache sein. Der ganze Code ist in einer Zeile in der Shell auszuführen.

Danach startet der Webserver mit apachectl start wieder problemlos. Jedenfalls normalerweise..

Wird recht häufig von unseren Kunden angefragt und ist leicht zu realisieren, zumindest auf dem Servern von PS-Webhosting.

Einfach eine Datei mit dem Namen .htaccess erstellen und per FTP in den Hauptordner des Webhosting-Accounts kopieren. Die Datei enthält folgenden Inhalt:

ErrorDocument 404 /anzuzeigende_fehlerseite.html
ErrorDocument 403 /anzuzeigende_fehlerseite.html
ErrorDocument 401 /anzuzeigende_fehlerseite.html
ErrorDocument 500 /anzuzeigende_fehlerseite.html

Das sind die häufigsten Apache-Fehlermeldungen. Dabei bedeutet
404: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden (Not found)
403: Zugriff nicht erlaubt (Forbidden)
401: Anmeldung erforderlich (Authorization required)
500: Interner Serverfehler (Internal server error)

Die Zeilen können auch in eine vorhandene .htaccess-Datei eingefügt werden.

Schon wieder Montag?

Keine Kommentare

Und schon ist's wieder vorbei, das Wochenende. Und da ich heute zur Abwechslung schon ganz früh im Büro bin, bekomme ich zur Zeit auch den ganzen Montag-Morgen Stress ab. Das heißt viele Mails in unserem Support-System in Rekord-Zeit abarbeiten, gleichzeitig eine Menge Anrufe von Kunden, bei denen sich die eine oder andere Frage am Wochenende aufgestaut hat und die gleich am Montag um 9 Uhr gestellt werden will (natürlich alle gleichzeitig, aber wir haben ja nur wenige Telefon-Leitungen :-) ).

Daher nur ein kurzer Blog-Eintrag zum Wochenende. Gibt eigentlich auch nicht viel zu sagen, denn das Erlebte kann man in wenige Worte fassen; es war einfach einmalig schön, total entspannend und ich habe es sehr genossen. Es ist irgendwie verrückt, dass es im Leben völlig unerwartet zu schönen Dingen kommt, die man so (und so plötzlich) vielleicht nie erwartet hätte. Warten wir die weitere Entwicklung ab - ich bin sehr gespannt!

Und wenn ich aus dem Fenster schaue, dann sehe ich für Frankfurter Verhältnisse ganz viel Schnee! :-)

160220091105

Morgen ist es wieder soweit: Valentinstag. Um diesen Tag haben unsere Mailserver vermehrt mit Spam zu kämpfen. Vermeintliche Schnäppchenangebote zur Ausspähung von Kreditkartendaten, Klingelton- oder Grußkarten-Seiten, die Trojaner beherbergen oder sogar schadhafte E-Mailanhänge, die beim Öffnen unbemerkt weiteren Spam vom infizierten Rechner versenden (auch wenn unsere Virenfilter mit nahezu einhundertprozentiger Sicherheit solche Anhänge herausfiltern). Wir selbst hosten einige (seriöse!) Grußkarten-Seiten, die besonders am Valentinstag sehr gefragt sind und bereits vor Jahren unsere Server an die Lastgrenze gebracht haben. Mittlerweile haben wir diese Seiten aber auf entsprechend leistungsstarke Server verteilt.

Also: Morgen den Valentinstag nicht vergessen und die Liebste erfreuen. I am happy about Valentine's Day this year! Why? See "Löbliches Kuba"! :-)

Faxnummer von 1und1

13 Kommentare

UPDATE 01.10.2009:

Wer hier wie circa 150 andere Menschen am Tag bei der Suche nach der Faxnummer von 1&1 landet, sollte sich unbedingt mal die Angebote von PS-Webhosting, der Firma des Blogautors, anschauen. :-)

Bei der Bestellung eines Webhosting-Tarifs und der Angabe des Aktionskeys #Blog gibt's 25 Euro Rabatt! Es lohnt sich!

Domainumzüge von 1&1 zu uns sind übrigens überhaupt kein Problem.

#-#-#-#-#-#-#

Heute waren wir auf der Suche nach der Faxnummer von 1und1. Auf deren Website gestaltet sich die Suche schier aussichtslos, sodass man bei Google gezwungenermaßen die Suchbegriffe "1und1 Faxnummer" eingibt. Das liefert eine ganze Menge Ergebnisse, leider gehen aber viele der gefundenen Nummer nicht (mehr) oder es handelt sich dabei um eine Hotline und kein Fax. Irgendwann fanden wir aber dann eine Nummer, unter der sich tatsächlich ein Fax meldet:

01805 123543 (Achtung, unbekannter Preis, bitte von mindestens 12 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz/Mobilfunkpreise abweichend ausgehen!)

Ob das Fax unter dieser Nummer tatsächlich bearbeitet wird, ist jedoch ungewiss.

Update 13.02.2009: Soeben noch direkt von 1&1 ein paar offizielle Daten erhalten, wohin eine Kündigung zu richten ist:

1&1 Internet AG
Webhosting
Brauerstrasse 48
76135 Karlsruhe

Fax: 0180 500 1372 (14 Ct./Min. Festnetz Dt. Telekom)

Gelegentlich lese ich während des Mittagessens in der Atricom-Kantine die dort ausliegende Bild-Zeitung. In der heutigen Ausgabe finde ich einen Artikel mit dem oben genannten reißerischen Titel. Rechtsanwalt Jürgen R. (63) aus Oberursel hat offenbar genug vom Weltkonzern Google und sieht seine Intimsphäre "massiv bedroht". Was ist geschehen?

Offenbar geht es schlicht und ergreifend um die Satelliten-Aufnahmen bei Google Earth, die das Grundstück des Jürgen R. von oben zeigen, nach seiner Aussage "gestochen scharf". Herr R. fürchtet nun, dass jeder die Farbe seiner Badehose erkennen kann und zudem die Gefahr besteht, Opfer von Nacktaufnahmen zu werden. Auch potentielle Einbrecher könnten im Vorhinein komplexe Pläne ausarbeiten, um auf das Grundstück zu gelangen.

Und um das ganze noch zu untermauern, druckt die Bild-Zeitung unter dem Artikel zudem eine Google Earth Aufnahme von R.'s Grundstück.

Bleibt abzuwarten, was die etwaige Gerichtsverhandlung Anwalt./.Weltkonzern bringt.

Löbliches Kuba

1 Kommentar

Wie man heute bei heise online lesen kann, setzt Kuba künftig auf ein von der Universität entwickeltes, mit staatlichen Hilfen finanziertes Linux. Das auf Gentoo basierende Betriebssystem trägt den Namen Nova und soll Windows auf den meisten Computern im Land ersetzen. Hintergrund sind befürchtete Spionagefunktionen im Betriebssystem von Microsoft.

Heute ist ein schöner Tag! Nicht nur weil Linux weiter auf dem Vormarsch ist. Es kribbelt. Stark wie schon lange nicht mehr.

Nachtrag: Der letzte Satz stiftete bei zwei Bekannten offenbar Verwirrung, wie sie mir per E-Mail mitteilten. Ich sage nur "Schmetterlinge". Viele Schmetterlinge. I am just happy! Das ist ein Blog, da gehört so was rein!! Auch wenn das mit Kuba nicht wirklich was zu tun hat. :-)

Hafentunnel is back in town!

1 Kommentar

Soeben erhalte ich eine E-Mail vom Frankfurter Club U60311 mit der frohen Botschaft, dass es im August 2009 wieder einen "Hafentunnel" gibt. Ursprünglich fand diese Techno/Elektronik-Veranstaltung im Jahr 2000 statt und wurde seitdem, vermutlich auf Grund nicht erfüllbarer Auflagen der Stadt, leider nie wiederholt. Karten gibt es ab sofort über den Ticketshop des U60311. Die Preise sind mit 20 Euro (Freitag oder Samstag) bzw. 30 Euro (beide Tage) moderat, werden allerdings jede Woche um 50 Cent bzw. 1 Euro erhöht.

Beim Frankfurter Hafentunnel handelt es sich um eine Straßen-Unterführung (Hafenstraße) unter dem Hauptbahnhof als Verbindung zwischen der Mainzer Landstraße und der Gutleutstraße.