Am vergangenen Wochenende hielt ich mich im äußersten Südwesten Deutschlands auf, im sogenannten oder auch Dreiländereck. Am Samstag beschlossen wir relativ spontan, ins nicht weit entfernte Frankreich zu fahren, um dort in einem kleinen, schnuckeligen Straßencafé einen typischen Café au lait und ein Croissant zu genießen. Und das war absolut nicht möglich. Die grenznahen Städtchen sind geprägt von Industrie, großen Einkaufsmärkten und wenn überhaupt findet man nur einen Italiener oder einen Döner-Imbiss. Landschaftlich ist die Gegend durchaus ganz nett, wenn auch nicht überwältigend. Aber keine Straßencafés mit Baguette und Baskenmützen.
ABER: Es war trotzdem schön! In einem der gigantischen Supermärkte besorgten wir uns Baguette, Schinken und Kaffee (ja okay, normalen Kaffee mit kalter Milch, auch nicht sehr französisch...), suchten uns ein nettes Fleckchen und genossen die Sonne.
Sehr schräg war ein ziemlich einsamer und abgelegener Flughafen-Parkplatz mit einigen geparkten, größeren Airbus-Flugzeugen. Irgendwie unwirklich.
Auf der Rückfahrt gab's noch billiges Diesel - 93 Cent. Früher (in den Neunzigern...) haben wir bei unseren Frankreich-Fahrten immer über die hohen Benzinpreise in Frankreich gelästert.. tja, ist heute nicht mehr so
Auf der Hinfahrt nach Südwest-Deutschland zwei Tage vorher war's dem Auto zu heiß. Die örtliche Mercedes-Werkstatt diagnostizierte nach der Frage "Isches Licht rot oder weiß?" dann "Kühlwasserstand zu niedrig aber koi Verluscht erkennbar" - eine Woche nachdem das ein Jahr alte Automobil in der Niederlassung Frankfurt/Offenbach zur Inspektion war..
Insgesamt waren das einige sehr entspannende, lustige und schöne Tage, die die beruflich stark ausgeschöpften Kraftreserven wieder gut aufgefüllt haben!



























