...Marktforschung liegt jetzt hinter mir. Die Jungfräulichkeit ist dahin und ich opferte diesen besonderen Moment folgender Thematik:
Alle über das Zeitgeschehen informierten, internetaffinen und gebildeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind im Alter zwischen 25 und 45 Jahren, besitzen derzeit ein Smartphone oder Quick Messenger Handy, das innerhalb der nächsten 12 Monate durch ein neues modernes Smartphone für mind 40,00 € ersetzt werden soll. Jeder gibt derzeit monatlich mind. 60,00 € für die Handynutzung aus. . Alle haben ein jährliches Haushaltsnettoeinkommen das über 32.000 € liegt.
Howie hatte mir vor einigen Wochen eine E-Mail weitergeleitet, in der Leute zum Thema "Handy" für eine zweistündige Diskussionsrunde in Frankfurt gesucht wurden. Und da 50 Euro Bargeld lachten, dachte ich mir, ich könnte den Spaß ja mal mitmachen.
In der illustren Runde der gebildeten Menschen fanden sich neben einer Unternehmer-Hausfrau, einem Investment-Banker und einem selbständigen Mittvierziger aus der "Edelmetallbranche" auch einige Teilnehmer, die sich (meiner Meinung nach) die Hartz4-Regelleistung aufbesserten und jetzt bei lecker Schnittchen über Business-XXX diskutieren mussten.
Darum ging es im Wesentlichen auch; unter Beobachtung von Kameras und einer gespiegelten Wand mussten zunächst Smartphones aller Hersteller bewertet werden, nach kurzer Zeit kristallisierte sich aber heraus, dass es nur noch um die XXX ging. Übrigens waren hier auch einige neue Dummy-XXX dabei, die einige interessante Features versprechen, über die ich selbstverständlich nicht reden darf.
Abschließend nutzte ich als langjähriger XXX-User die Gelegenheit und startete einen Aufruf in die diversen Mikrofone, die integrierten Kameras doch bitte mal der Konkurrenz anzupassen, damit diese auch eine vernünftige Qualität liefern. Außerdem kam ich als Einziger zu dem Resümee, dass XXX-Handies im Großen und Ganzen doch schon ganz gut so sind, wie sie sich derzeit präsentieren. Man muss auch nicht unbedingt auf die Consumer-Schiene aufspringen und stylische Schnickschnack-Smartphones für vierzehnjährige Teenies herausbringen, nur um die Shareholder-Value zu steigern. Denn darauf lief das Ganze auch hinaus. Oder auch nicht. Geheim!
Am coolsten war Achmed (Name geändert), der irgendwie jedes Smartphone gut fand und auch immer aus dem selben Grund:
hat WLAN, hat GPRS, hat Kamera




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