Leslie Schnee – Blog

Frankfurt und Umgebung

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Nachdem ich in der letzten Zeit gemerkt habe, dass das Sony Ericsson Satio meinen Anforderungen nicht gerecht wird und außer der recht guten Kamera wenig Vorteile bietet (insbesondere das Schreiben mit der virtuellen Tastatur fällt ziemlich schwer), wollte ich den defekten BlackBerry Storm 9500 reaktivieren. Defekt, weil das Display beim Einschalten schwarz bleibt. Also noch einmal versucht, aktuelle Firmware aufzuspielen - ohne Ergebnis.
Da das gut ein Jahr alte Gerät noch in der Garantie ist, brachte ich es am vergangenen Dienstag Abend dorthin zurück, wo ich es gekauft hatte - zu Saturn im Frankfurter MyZeil. Da man das Gerät einschicken wollte, rechnete ich also mit einer 4-6 wöchigen Bearbeitungszeit, wurde aber eines besseren belehrt. Bereits am Freitag Vormittag kam die SMS vom Saturn Service "Ihr Gerät ist abholbereit". Als es dann sogar ein ganz neues Smartphone war, war ich doch positiv überrascht. Top Service!

Nachdem ich seit einigen Tagen Zugriffe auf diesen Artikel feststelle, die nach Satio, Googlemail und Roadsync suchen, hier noch mal ein eigener Artikel für die Einstellungen, die benötigt werden, um einen Push-Mail Dienst á la BlackBerry auf dem Sony Ericsson Satio zu einzurichten.

Ich habe festgestellt, dass die integrierte E-Mailfunktion des Satio, die wahlweise IMAP oder POP3 benutzt, relativ unzuverlässig funktioniert. Das heißt, ist eine Verbindung einmal abgebrochen, dauert es lange Zeit, bis sie wiederhergestellt ist, oder aber eine Verbindung kommt dann überhaupt nicht mehr zu Stande. Dabei spielt es auch keine Rolle, welche Einstellungen genau man setzt. Ist eine Verbindung einmal weg, scheint es irrelevant zu sein, was man bei Automatischer Download eingestellt hat bzw. welche Abrufintervalle gesetzt wurden. -> Nutzlos für den direkten, zeitnahen E-Mailempfang.

Also schaute ich mir das beim Satio mitgelieferte RoadSync genauer an. Dies ist lediglich mit einem Microsoft Exchange Server nutzbar - eine Verwaltung der eigenen Mailbox mit einem Exchange Server bieten allerdings nur wenige Provider kostenlos oder kostengünstig an. Die Lösung, um E-Mails aus der nicht-Exchange Mailbox auf das Satio kostenlos, zuverlässig und schnell gepusht zu bekommen, lautet Google Mail.

Sofern noch nicht vorhanden, ist also bei Google Mail ein kostenfreies Konto zu erstellen. Hier gibt es dann recht viele Einstellmöglichkeiten. Kurz und knapp gesagt, ist es für die Nutzung mit RoadSync aber völlig egal, was eingestellt wird. Es ist nicht notwendig, den Zugriff per POP3 oder IMAP freizuschalten, auch das Setzen einer alternativen Absenderadresse wird später bei einem E-Mailversand via Satio und RoadSync nicht beachtet (bei der Nutzung der Webmail-Oberfläche von Google Mail funktioniert dies allerdings ganz hervorragend).

Ist das Konto erstellt, ist RoadSync auf dem Satio entsprechend zu konfigurieren. Die bei mir auf dem Satio installierte Version  ist zum jetzigen Zeitpunkt die aktuelle, kostenfreie Version und mit Google Mail funktionsfähig. Diese Einstellungen werden benötigt:

Benutzername: emailadresse@googlemail.com (Nutzer von einer @gmail.com Adresse verwenden diese entsprechend)
Kennwort: Klar, das Google  Mail-Kennwort, welches man auch benutzt, um sich via Browser einzuloggen
Servername: m.google.com
Domäne: GOOGLE
Mit SSL: Ja

Die Online-Zeit sollte in den Satio Einstellungen (Menü "Einstellungen" > "Konnektivität" > "Admin.-einstellungen" > "Datenübertragung") auf unbegrenzt gestellt werden.

Soweit ich das in Erinnerung habe, wird man bei der erstmaligen Nutzung nach der eigenen E-Mailadresse gefragt. Setzt man hier etwas anderes als die @googlemail-Adresse, wird dies leider beim Versand ignoriert. Bei der Version 5, die ich ebenfalls getestet habe, und die für Satio-Nutzer um die 10 Euro kostet, wird man immer auch nach Absender-Namen und Adresse gefragt, aber auch das wird beim Versand nicht beachtet. Die Version 5 bietet, soweit ich das erkennen kann, keine großartigen Vorteile. Man kann wohl eine Abwesenheitsnotiz erstellen, aber das ist meines Erachtens nicht wirklich notwendig. Das Geld kann man sich sparen, die Version 4 funktioniert hervorragend.

Wir wollten ja unsere eigenen E-Mails von unserer vorhandenen E-Mailadresse, die bei einem anderen Provider liegt, gepusht haben. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, wobei beide den selben Effekt haben, außer dass es bei der Einen länger dauert, bis eine Mail gepusht wird. Am besten ist es, man konfiguriert beim vorhandenen Provider eine Weiterleitung, oder, noch besser wenn man das eigene Konto beispielsweise noch per IMAP oder POP mit einem E-Mailprogramm abfragt, eine Kopie-Weiterleitung. Das heißt, eine eingehende E-Mail wird an die Googlemail-Adresse weitergeleitet UND in das eigene Postfach zugestellt. Ist die eingegangene und weitergeleitete E-Mail bei Google Mail eingangen, was nicht länger als ein paar Sekunden dauern sollte, wird sie auch schon auf das Satio gepusht - ebenfalls in Sekunden.

Die zweite Möglichkeit ist die Nutzung der Googlemail POP-Download Einstellung. Hier greift Google Mail in bestimmten Zeitintervallen per POP auf das eigene Konto zu, um die neu eingegangen E-Mails zu holen (und anschließend zu pushen). Ich habe aber festgestellt, dass Googlemail dies in unterschiedlichen Zeitintervallen, die zwischen einer und 30 Minuten liegen, macht. Es kann also bis zu 30 Minuten dauern, bis man so eine neue E-Mail aus der eigenen Mailbox aufs Handy erhält. -> Nicht der Sinn eines Push-Mail Dienstes.

Et voilà, fertig ist der Push-Mail Dienst, der dem der BlackBerrys zumindest annähernd gleich kommt. Annähernd deshalb, weil es doch im direkten Vergleich einige Nachteile gibt:

- Wenn man Google Mail nicht als eigentliche E-Mailadresse nutzt, sondern sich E-Mails von einer anderen Adresse zwecks der Push-Möglichkeit weiterleiten lässt, hat man asynchrone Mailboxen. Mails, die auf dem Satio gelöscht werden, verschwinden zwar in der Googlemailbox, nicht aber in der eigentlichen Mailbox bei einem anderen Provider. Ggf. plant Google eine Umstellung auf eine IMAP-Synchronisierung einer vorhandenen Mailbox, dies würde diese Problematik eventuell lösen.

- Erhöhte Ausfallmöglichkeit durch die Weiterleitung. Da eingehende E-Mails zunächst zu Google Mail weiter geleitet werden müssen, besteht natürlich die Gefahr, dass es hier zu einem Problem kommt. Sei es eine Überlastung bei Google, sei es dadurch, dass der eigene E-Mailserver warum auch immer geblacklistet ist und seine E-Mails aus diesem oder einem anderen Grund nicht an Google herausbekommt. Hier wäre IMAP wieder eine Lösung.

- Das meiner Meinung nach größte Manko ist, dass man die eigene E-Mailadresse (die NICHT-Googlemailadresse) nicht als Absender setzen kann. E-Mails, die über das Satio, RoadSync und Googlemail gesendet werden, haben immer die Google Mail-Adresse als Absender, egal was man bei RoadSync oder Google Mail konfiguriert.

Die Vorteile überwiegen jedoch, sehr nützlich finde ich, dass wenn man neben Google Mail auch die Google Kalender Funktion nutzt, die Kalenderdaten mit RoadSync ebenfalls importiert werden (ohne weitere Einstellungen), genauso wie die dort hinterlegten Adressen und Kontakte. Für Linux Nutzer kommt das endlich einigermaßen Microsoft Outlook gleich, wenn man zum Beispiel Mozilla Lightning mit Thunderbird 3 nutzt (und die Google Kalender Erweiterung installiert). An allen Endgeräten hat man so den selben Stand.

Mittels Google Sync auf dem BlackBerry konnte ich dort so mein Adressbuch zu Google Kalender exportieren und mit RoadSync wieder in das Satio importieren, was schlussendlich seeehr viel Arbeit erspart hat.

Wie immer wünsche ich viel Erfolg! :-)

RIM hat für seine BlackBerrys ein nettes Feature integriert, welches jüngst auf den deutschen BlackBerrys im Display erschien: Die BlackBerry App World. Ähnlich wie beim tollen iPhone kann man hier mittels einer Software direkt auf dem Gerät alle möglichen Programme für den BlackBerry durchblättern und direkt installieren - kostenlose und kostenpflichtige.

Die kostenlosen Programme sowie die Testversionen der kostenpflichtigen Applications lassen sich auch problemlos installieren. Möchte man eine Application kaufen, hat man die Möglichkeit, dies über das in der BlackBerry App World integrierte Paypal direkt vom Handy aus abzuwickeln. Laut Hinweisen soll eine gültige Kreditkarte im Paypal-Konto hinterlegt sein. Soweit die Theorie. In der Praxis versuche ich schon seit zwei Wochen, die geniale Geocaching-Software Geocache Navigator zu erwerben, nachdem mich die 7-Tage Testversion sehr begeistert hat. Ich gebe also alle Paypal-Zugangsdaten ein, das Gerät stellt eine Verbindung her und meldet nach 20 Sekunden jedes mal

Systemfehler. Versuchen Sie es später erneut. (Fehler-Id: 10815)

Dieser nervige Fehler, der stark an Fehler 08/15 erinnert und ebenso aussagekräftig ist, tritt offenbar bei einigen Nutzern der BlackBerry App World in Deutschland auf - aber eben nicht bei allen. Aber natürlich bei mir. Möglicherweise handelt es sich mal wieder um einen BASE bzw. E-Plus Bug, der die Paypal-Bezahlung via mobilem Endgerät verhindert.

In meiner Verzweiflung habe ich versucht, den Geocache Navigator direkt über die Seite des Herausgebers zu kaufen - zu einem höheren Preis als in der App World. Nachdem ich ewig durch einen Bestellvorgang geleitet wurde und alles eingegeben hatte, stellte sich heraus, dass ein Kauf derzeit nur für US-Bürger möglich ist. Großes Kino!!! Meine E-Mail an den Herausgeber der Software, in der ich darum bettelte, ihnen mein Geld in den Rachen zu werfen und nur nicht wüsste, wie ich das tun kann, ist leider noch unbeantwortet...

Dabei hatte ich vor, mit Howie am kommenden Wochenende in den Wäldern rund um Frankfurt endlich mal wieder zu cachen und ihn mit meiner tollen neuen Software zu beeindrucken. Dumm gelaufen!!

Heute seit ca. 11 Uhr ist der BlackBerry-Dienst bei BASE mal wieder nicht verfügbar. E-Mails werden nicht zum Endgerät gepusht, das BlackBerry-Symbol erscheint nicht im Display meines Bold. Vermutlich sind E-Plus Kunden ebenfalls von dem Ausfall betroffen.

Dies kommt bei BASE immer wieder mal vor, siehe zum Beispiel hier und hier. Durch vermehrte Suchanfragen in meinem Blog zu diesem Thema ist es zumindest schön zu sehen, dass nicht nur ich von dem Ausfall betroffen bin..

Nervig, denn als Mr. Wichtig bin ich natürlich ultra-mega-dringend zu jedem Zeitpunkt auf meine E-Mails angewiesen. Schon klar. Hehe. :-) Dennoch! Es geht ums Prinzip!!!!

UPDATE 15:43 Uhr: E-Mails kommen wieder an bzw. werden in einem Schwung nachgereicht, das BlackBerry Symbol erscheint wieder im Display.

Seit Tagen ist der 3G/UMTS-Empfang im Raum Frankfurt bei BASE gestört. Bei meinem BlackBerry Bold (sowie meinem Nokia N95) wird zwar voller Empfang angezeigt, tatsächlich ist man aber die meiste Zeit nicht erreichbar. D.h. es ist weder möglich zu telefonieren (weder abgehend noch eingehend, ankommende Anrufe landen auf der Mailbox), noch sind SMS und Datendienste verfügbar. Nach einiger Zeit, das können ein paar Minuten sein aber durchaus auch länger, ist dann mal wieder ein paar Sekunden Empfang und man erhält entsprechende Mitteilungen über verpasste Anrufe.  Auf Nachfrage vor einiger Zeit bestätigte die BASE Hotline diese Problematik und hatte als Lösungsvorschlag lediglich das Umschalten auf 2G (also das Deaktivieren der UMTS-Dienste) parat.

Schwach und enttäuschend BASE, dass ihr das nicht mal in den Griff bekommt. Ich frage mich ernsthaft, ob dieser Sachverhalt eine fristlose Kündigung auf Grund von Nichterfüllung des Vertrages seitens BASE rechtfertigen würde.

Ich finde ihn ja nach wie vor sehr schick, den BlackBerry 9500 Storm, den ich seit Ende Februar mein eigen nenne. Push-Mail funktioniert gut, allerdings nicht immer. Nach spätestens 48 Stunden erfordert das Gerät einen Hard-Reset, weil irgend etwas nicht mehr funktioniert. Entweder kommen besagte E-Mails nicht mehr auf dem Gerät an, weil ganz einfach keine Internetverbindung mehr möglich ist. Dies erkennt man wenn überhaupt nur an der dann roten ICQ-Blume, da hier dann auch keine Verbindung mehr möglich ist. Oder telefonieren oder der SMS-Empfang bzw. Versand gehen aus heiterem Himmel nicht mehr. Teilweise trägt BASE hier eine Mitschuld, da bei Nutzung von 3G (UMTS) offenbar Kapazitätsengpässe bestehen, die trotz voller Empfangsanzeige ein Telefonieren oder Nutzen von SMS-Funktionen unmöglich machen. Die BASE-Hotline hat mir dies bereits vor einem halben Jahr bestätigt und als Abhilfe lediglich die Umstellung am Gerät auf 2G parat gehabt. Mitschuld deshalb, weil ich denke, dass das ohnehin teilweise anfällige BlackBerry Betriebssystem dadurch nur noch mehr verwirrt wird.

Durch die genannten Problematiken eignet sich der BlackBerry Storm 9500 leider momentan nur bedingt zur Serverüberwachung, da eben auf Grund der Internet-Störungen E-Mails teilweise gar nicht oder nur sehr verzögert auf dem Gerät ankommen. Zu 90% funktioniert dies schon ganz gut, aber ich brauche 100%.

Ich habe allerdings die Hoffnung nicht aufgegeben, dass das alles noch wird. Auch trage ich sicherlich eine Mitschuld, da ich ja derzeit eine mehr oder weniger inoffiziell geleakte Version der Firmware verwende, eben weil ich immer gerne die neueste Version auf dem Gerät habe. Und nachts auf dem Nachttisch mit der gedimmten Beleuchtung in der Docking-Station sieht das Gerät schon verdammt gut aus.. :-)

Heute kommt es seit mindestens 13 Uhr beim Mobilfunkanbieter BASE zu einer Störung in der Internet-Connectivity. So kann ich mit meinem BlackBerry keine E-Mails mehr senden und empfangen und auch sonstige Internetanwendungen, wie normales surfen im Web, ICQ, Facebook etc. sind nicht möglich. Telefonieren geht einwandfrei, ich beobachte aber gelegentliche komplette Netzausfälle, d.h. die Verbindung zum Mobilfunknetz ist komplett tot (offline).

Ein Anruf bei der Hotline bestätigte die offenbar bundesweite Problematik, an einer Beseitigung der Störung wird gearbeitet. Mal sehen, wie lange es dauert..

Zunächst vermutete ich ja ein Problem in der von mir derzeit genutzten Systemsoftware, eine inoffiziell geleakte Version für den BlackBerry Storm (Version 4.7.0.109). Wie es sich für einen in der IT-Branche schaffenden Menschen gehört, habe ich natürlich stets die aktuellste Firmware auf dem Handy, auch wenn sie gar nicht offiziell verfügbar ist. :-) Heute Abend kommt dann die sogar (nicht in Deutschland) offizielle Version 4.7.0.113 auf das Gerät - Released bei einem Mobilfunkprovider in der Slovakei.

UPDATE 18:55 Uhr: Es scheint wieder zu funktionieren. Es kommen jede Menge E-Mails auf den BlackBerry. Auch Internet & Co. gehen wieder, wenn auch zur Zeit noch seeeehr langsam bis gar nicht..

Gestern habe ich bei telefon.de ein bisschen sinnvolles Zubehör für den Blackberry bestellt, nämlich

das

und das

und auch dieses hier

und bei dieser Sache konnte ich auch nicht nein sagen.

Heute bekomme ich per E-Mail die Bestätigung, dass die Sendung an mich verschickt wurde, praktischerweise mit einer DHL Paketverfolgungsnummer. Nach Eingabe der Nummer unter http://nolp.dhl.de/nextt-online-public/set_identcodes.do?lang=de heiße ich auf einmal J. Ruppert, wohne im Raum Dorsten und habe am 30.06.2007 eine Nachnahmesendung im Wert von 71,60 EUR erhalten.

Aha. Ganz großes Kino, DHL. Davon ausgehend, dass die Nummer von telefon.de stimmt, ist es mehr als traurig, dass DHL das Problem bis heute nicht in den Griff bekommen hat.

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Ach, da fällt mir ein, dass ich das Paket ja noch vorne beim Telecity-NOC anmelden muss. Sonst nehmen sie es nicht an.. tsts.. unnötige Arbeit.

"TelecityGroup wird ab den 01.12.2008 die Annahme von unangemeldeten Lieferungen verweigern."

Seitdem gibt es neben offiziellen Besucheranmeldungs-Mails eben auch förmliche Paketanmeldungs-Mails. :-)

Von: Leslie Schnee
Gesendet: Dienstag, 10. März 2009 16:52
An: xxxxxxx.xxxxxxx
Betreff: Paketanmeldung

Hallo,

morgen oder übermorgen erwarten wir eine Sendung von telefon.de. Bitte anmelden und KEINEN Pac ausstellen. :-)

Kennwort: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Gruß
Leslie

Nachdem mir am vergangenen Wochenende leider mein Pager abhanden gekommen ist, den wir alle zur Serverüberwachung haben, war ich schon kurz davor, bei emessage einen neuen Pager für um die 120 Euro zu bestellen. Bereits vor ein paar Monaten war das notwendig, als ich mein damaliges Modell geschrottet habe. Es ist mir einfach zu oft runter- bzw. in die Toilette gefallen.. ;-)

Aber dann bin ich recht schnell darauf gekommen, dass ich meinen neuen BlackBerry ja auch prima dafür verwenden kann. Wichtig dafür war vor allem, dass man für jede auf dem Gerät eingerichtete E-Mailadresse einen eigenen Klingelton einstellen kann. Und das ist zumindest auf dem BlackBerry 9500 Storm möglich.

Ich habe also unter http://www.eplus.blackberry.com/, wo ich ja auch schon meine reguläre PS-Webhosting E-Mailadresse konfiguriert habe, eine neue kostenlose @eplus.blackberry.com Adresse eingerichtet. Praktischerweise versendet Nagios, welches wir zur Serverüberwachung auf einem externen Server (in einem anderen Rechenzentrum) einsetzen, bei einer Störung auch E-Mails an eine beliebige Adresse. Habe also die neue @eplus.blackberry.com E-Mailadresse in die Konfiguration eingetragen, Nagios neu gestartet und schon werden mir Störungsmeldungen direkt auf den BlackBerry gepusht. Mit eigenem Störungs-/Klingelton und der Möglichkeit, nachts alle anderen Dienste (SMS/Telefon/E-Mail) auf lautlos zu stellen, außer der E-Mailadresse für die Überwachung. Geht sogar viel schneller als über emessage auf den Pager, das hat schon mal 2 Minuten gedauert, bis die Meldung da war, mit der Push-Funktion binnen Sekunden.

Warum aber habe ich eine E-Mailadresse bei blackberry.com eingerichtet? Ganz einfach, bei einer kapitalen Störung in unserem Netzwerk kann ich natürlich auch keine E-Mails von meiner regulären E-Mailadresse empfangen und würde die Störung nicht mitbekommen.

Die Alternative wäre ein Versand der Meldungen per SMS über einen entsprechenden SMS-Dienst. Da wir aber doch regelmäßig Meldungen bekommen, erscheint mit die jetzige Variante kostengünstiger. Ich zahle bei BASE ca. 8 Euro pro Monat für die BlackBerry Option, das sind gegenüber dem emessage Pager-Tarif für 18 Euro pro Monat sogar 10 Euro Ersparnis. Und ich muss nicht immer zwei Geräte dabei haben.

Ich dachte, dass es eine schöne Idee wäre, die eigenen XING-Kontakte im Blackberry zu haben. Inklusive Geburtstag, Foto und allen freigegebenen Daten. Wir setzen ja hier bei PS-Webhosting auf Linux und das macht das Ganze leider schwer bis aussichtslos. Also musste der einzige Windows-Rechner bei uns im Büro herhalten, einer der Buchhaltungs-PCs.

Was wird gebraucht? Ein XING-Plugin für Outlook 2003 bzw. Outlook 2007 (geht dann wohl auch mit Lotus Notes, nicht gestestet), ein Windows PC und den BlackBerry Desktop Manager auf dem PC, auf dem auch Outlook und Plugin installiert sind.
Das Plugin findet man, wenn man bei XING eingeloggt ist und ganz unten auf "Adressbuch-Abgleich" klickt. Dieses einfach downloaden und installieren. Eventuell ist nach der Installation ein Reboot notwendig, damit das Plugin korrekt in Outlook angezeigt wird.
Ist Outlook nicht vorhanden, so kann man sich eine kostenlose Testversion von Microsoft downloaden, die für den Adressabgleich völlig ausreichend ist. Möchte man nach einem Monat (nach dem Ablauf der Testversion) erneut synchronisieren, ist das natürlich nicht so ideal. Die Testversion gibt es hier. Wenn man tatsächlich nur die XING-Kontakte in den BlackBerry bekommen möchte, reicht die "Office Standard 2007"-Version und hier bei der Installation dann lediglich Outlook, wenn man Word, Excel und Co. nicht auch testen möchte.
Noch ein wichtiger Tipp zur Outlook-Testinstallation: Nach der Installation das nervige "Produkt registrieren"-Fenster beim Start von Outlook nicht wegklicken, sondern Outlook tatsächlich bei Microsoft anmelden, sonst sind die Funktionen sehr eingeschränkt und der Import der XING-Adressen nicht möglich (komische irreführende Fehlermeldung). Hat 'ne Weile und drei Neuinstallationen  gedauert, bis ich das geblickt habe.. :-)

Ist alles installiert, erscheint bei Outlook ein XING-Menüpunkt mit der Möglichkeit, die Kontakte in das Outlook Adressbuch zu importieren. Dies dauert je nach Anzahl der Kontakte eine Weile. Sind die Kontakte alle in Outlook, startet man den BlackBerry Desktop Manager und synchronisiert die Adressen mit dem Gerät (man wird gefragt, welches lokale Programm, also Outlook, für den Abgleich verwendet werden soll). Die XING-Kontakte sind jetzt also mit Foto, Lebenslauf und allen weiteren freigegebenen Infos im BlackBerry.

Manko: Leider werden vorhandene Kontakte mit gleichem Namen nicht aktualisiert, sondern neu angelegt..