Leslie Schnee – Blog

Frankfurt und Umgebung

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In der Bürostadt (Frankfurt Niederrad). Ex IG-Metall.

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...denn es schneit momentan wieder etwas vor dem Rechenzentrum in der Frankfurter Bürostadt. Tja, so schnell kann's gehen...

Apropos gehen: Ich gehe jetzt gleich mal nach Hause! :-)

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Postagenturen

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Ein aktuelles Thema zur Zeit: Die Post. Neben der verlangsamten Briefzustellung ist auch die Abschaffung von Filialen und die Integration in Einzelhandelsgeschäfte als sogenannte Postagenturen ein Ärgernis. Ich erlebe dies selbst hin und wieder in der Frankfurter Bürostadt.

Nachdem die Postfiliale in der Lyoner Straße vor zwei(?) Jahren dicht machte (auch hier damals  schon längere Wartezeiten, mies gelauntes Personal mit absoluter Klischee-Beamten-Mentalität "Isch hab ja aach nur zwei Händ"), gibt es nun nur noch eine Postagentur in einem winzigen Fotogeschäft. Und das in der Bürostadt!

Okay, das alleine wäre ja nicht schlimm, jedoch werden die in der Regel zwei Mitarbeiter nicht nur durch elend lange Fotogeschäfte, Bilderrahmen- und Digitalkameraverkäufe abgelenkt, sondern verkaufen dort neuerdings auch noch E-Plus Handyverträge und verleasen Laptops. Neulich eine Schlange bis auf die Straße, ein Mitarbeiter am Postschalter, der andere nimmt telefonisch die Daten eines italienischen Gastronomen auf, der ein Apple Notebook finanzieren möchte und wiederholt dabei klar und deutlich jedes Detail. Soso, als Pizzabäcker vom Bella Italia immerhin 2.000 Euro netto Verdienst, zwei unterhaltspflichtige Kinder und einen Pass aus Mexiko.

Wartezeit für mich: 15 Minuten bei glühender Hitze. Ein schrecklicher Rückschritt gegenüber der alten Post, trotz des damals mürrischen Personals. Die über dem engen Schalter hängende Urkunde, dass bei einem Service Test die Wartezeit in der Postagentur nur 37 Sekunden betrug, kann man so jedenfalls in aller Ruhe studieren.

Nachdem ja einige Zeit das Gerücht umging, dass das ehemalige IG-Metall Hochhaus in der Lyoner Straße 19 in Wohnungen umgewandelt werden soll, hat sich dies in der Zwischenzeit bewahrheitet. Seit einigen Wochen wird dort fleißig gearbeitet, die aushängende Baugenehmigung spricht von besagter Umwandlung mit Modernisierung und Aufstockung um 3 Etagen. Es sieht so aus, als würde das jahrelang leerstehende Gebäude nun zunächst komplett entkernt, bevor dann der eigentliche Umbau beginnt.

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Wohnen in der Bürostadt? Gegenüber unseres Büros? Najaaaaaaa..... Wenig Infrastruktur vor allem am Wochenende (wie Bars, Restaurants, Cafés) in Laufnähe. Aber der Skyline-Blick aus den obersten Etagen über den Main ist wahrscheinlich nicht schlecht. Bei ungünstigen Windverhältnissen dürfte es durch das Nahe Kraftwerk müffeln und ein Grundrauschen durch die A5 sollte toleriert werden. Schaunmermal!

Unterdessen stagniert der Abriss des ehemaligen IBM-Hochhauses, ebenfalls in der Lyoner Straße. Arbeiter sind nicht mehr (zumindest offensichtlich) zu sehen. Das Bauschild redet von einem selektiven Rückbau. Ahja.

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Das traurige Ende, bevor es richtig begonnen hat? Kommt mir bekannt vor!!!

Glaubt man den Gerüchten, wird das ehemalige Bürohaus der IG-Metall in der Lyoner Straße 19, das bereits seit einigen Jahren leer steht und langsam aber sicher vergammelt, umgebaut in ein Wohnhaus. Hätte mit Sicherheit was und der Ausblick über die Skyline Frankfurts wäre vermutlich gigantisch. Wie man hört, sollen die Arbeiten noch dieses Jahr beginnen. So es denn so kommt, werde ich mich sicherlich mal nach den Mietpreisen erkundigen, der Weg ins Büro würde sich damit deutlich verkürzen: Einfach über die Straße. :-)

Besagtes Haus, fotografiert aus unserem Büro im Rechenzentrum in der Bürostadt Niederrad:

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"Ein Fall für zwei" in der Bürostadt? Wer weiß, wer weiß.. Auf jeden Fall ist ein größeres Aufgebot eines Filmteams in der Frankfurter Bürostadt unterwegs und filmt vor allem den Verkehr bzw. eine Autofahr-Szene (Kreuzung Lyoner Str./Goldsteinstr. und von der Fußgängerüberführung Schwanheimer Uferstr.), mindestens auf 16mm Film, also hochwertig. Wenn man den Namen MBF auf LKWs liest, dann könnte durchaus unser Frankfurter Star-Detektiv Matula dahinter stecken, denn MBF ist der filmtechnische Haus- und Hofausstatter des Produktionsteams. Ich schaue zwar nicht regelmäßig "Ein Fall für zwei", dennoch ist mir schon mindestens zwei Mal ein MBF LKW im Szenenhintergrund aufgefallen. :-) Naja, weiß ja in der Regel auch niemand, worum es sich handelt.

Auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass mein Produktioner-Herz immer noch höher schlägt, wenn ich das bunte Treiben eines größeren Filmteams bei nasskaltem Wetter und Regen beobachte. Ach, waren das Zeiten..

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