"Neinnnnnnn, nicht schon wieder" habe ich mir gedacht, als die Tür heute Morgen zu war und ich bemerkte, dass der Schlüssel noch IN der Wohnung war. Diese blöde Tür, die wie eine Hauseingangstür automatisch zufällt, bevor man seine Gedanken sortiert hat und an den Schlüssel denkt. Ich mag sie nicht. Vermutlich erhält die Hausverwaltung Provision von den Schlüsseldiensten Frankfurts. Dabei wollte ich mir doch nur noch schnell eine Mohnschnecke in der Glockenbäckerei holen. Dieses Mal war ich aber besser vorbereitet und der Notfallplan konnte greifen. Ein Wohnungs- und Autoschlüssel ist mittlerweile inklusive 50 Euro Taxigeld im Büro deponiert, sodass ich jederzeit die Möglichkeit habe, wieder in die Wohnung zu kommen, da das Rechenzentrum rund um die Uhr besetzt ist und ich hierfür nicht unbedingt einen Schlüssel benötige. Als mir das vor Monaten das letzte Mal passiert ist, rief ich zunächst meine Mutter an, die einen Schlüssel hat. Leider war sie nicht in Frankfurt und hatte meinen Schlüssel irgendwo in der Weltgeschichte dabei. Erfreulicherweise hatte mein Vater noch einen Schlüssel, den ich nach einer Odyssee mit der Bahn ohne Geld, Handy und mit Fetthaar in Königstein abholen konnte. Das war damals nach einer laaaaangen Party-Nacht auf der ersten morgendlichen Sandy-Runde. Schrecklich! Aber man lernt ja dazu
Eine Fahrt zum Büro war heute allerdings nicht notwendig, da meine Mutter ohnehin vom Büro zum Hauptbahnhof wollte und den Schlüssel dabei hatte. Also kam sie zunächst hier bei mir vorbei und ich kam wieder in die Wohnung. Okay, ich musste ohne richtige Jacke (wollte ja nur zur zwei Minuten entfernten Bäckerei) knapp 45 Minuten draußen warten, aber mit einer Zigarette, die ich zum Glück einstecken hatte, konnte ich mir die Zeit vertreiben.
Was gibt es sonst Neues?
Heute Morgen erhalte ich einen Anruf einer Nachbarin, die offenbar mit starker Grippe im Bett liegt und mich fragt, ob ich mit ihrem Hund Gassi gehe. Ich habe aus Schweinegrippe-Panikmache und (vor allem) Zeitmangel erstmal abgewunken, wenn sie mir schon so direkt ihre Symptome unterbreitet. Man weiß ja nie...
Aber vielleicht erbarme ich mich später mal mit Mundschutz.
Nach einem sehr sehr schönen Wochenende war ich die letzten Tage immer wieder mal Abends im Chalet (Chalet Multilounge) und finde es wirklich einen Segen, dass es diese schöne Location am Westhafen gibt. Sandy kennt den Weg auch schon auswendig und trappelt immer vor zum Eingang, denn sie weiß schon, wann ihr Herrchen Lust hat auf ein kühles Heineken. Gruß an meine Nachbarn Sonja und Andreas, nächstes Mal aber bitte wieder länger!! Und natürlich auch einen Gruß an das gesamte Personal dort, ihr macht einen tollen Job und seid echt super drauf. TOP!
Am kommenden Wochenende, Freitag und Samstag Abend, bin ich dann wiederum im elterlichen Restaurant zu finden. Meine Mutter ist nicht da und ich werde einspringen, da mein Vater nach wie vor mit seinem Achillessehnenriss nicht wirklich einsatzfähig ist.
Und auf heute Abend freue ich mich auch schon sehr!
